Wesentliche Grundlage der effektiven Beratung und Überwachung des Vorstands ist die Information des Aufsichtsrats durch den Vorstand. Zu Beginn jeder ordentlichen Aufsichtsratssitzung stellt der Vorstand die aktuelle gesamtwirtschaftliche Situation und branchenbezogene Konjunkturentwicklungen vor. Er informiert den Aufsichtsrat über den aktuellen Geschäftsverlauf der NORMA Group, erläutert die Entwicklung der für die NORMA Group wesentlichen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahr sowie dem Budget und gibt eine Vorschau auf das verbleibende Geschäftsjahr anhand des regelmäßig erneuerten Ausblicks.

Fester Bestandteil der Sitzungen des Prüfungsausschusses sowie der Aufsichtsratssitzung im Mai ist zudem der Risikobericht des Vorstands. Dabei werden die NORMA Group betreffende potenziell bestandsgefährdende Risiken jeweils auf dem Stand des vorausgegangenen Quartals hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer möglichen Auswirkungen unter Berücksichtigung von bereits eingeleiteten Gegenmaßnahmen und etwaigen

Rückstellungen bewertet. Aufgrund der Risikoberichterstattung konnten sich Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss jederzeit ein klares und umfassendes Bild darüber machen, welche möglichen Risiken zu einer Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen könnten und sich vergewissern, dass der Vermeidung solcher Risiken ein angemessener Stellenwert im Unternehmen eingeräumt wird und die diesbezüglichen Überwachungssysteme wirksam funktionieren.

In jeder ordentlichen Aufsichtsratssitzung wird außerdem zu Arbeitsunfällen und einzelnen Elementen der Arbeitssicherheit sowie zu Qualitätsthemen und Aspekten der Liefertreue berichtet. Zudem befasst sich der Aufsichtsrat laufend mit der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen, der Digitalisierung sowie mit ESG-Themen, insbesondere mit den vom Unternehmen ausgehenden CO2-Emissionen und deren Reduzierung.

Über die Geschäftsentwicklung der NORMA Group SE und des Konzerns informiert der Vorstand den Aufsichtsrat auch unabhängig von Sitzungsterminen auf monatlicher Basis und gibt dem Aufsichtsrat jeweils einen aktuellen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Daneben tauschten sich die beziehungsweise der jeweilige Aufsichtsratsvorsitzende im Geschäftsjahr 2025 außerdem in regelmäßigen Einzelgesprächen im üblicherweise zweiwöchigen Turnus mit dem beziehungsweise der jeweils amtierenden Vorstandsvorsitzenden aus.

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).