Bis zum 18. März 2026 ergaben sich keine Ereignisse oder Entwicklungen, die zu einer wesentlichen Änderung des Ausweises oder Wertansatzes der einzelnen Vermögenswerte und Schuldenposten zum 31. Dezember 2025 geführt hätten.

Geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten

Am 28. Februar 2026 kam es zu einer militärischen Eskalation im Nahen Osten zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Israel und dem Iran. Dieses Ereignis trat nach dem Bilanzstichtag ein und stellt daher ein nicht zu berücksichtigendes Ereignis im Sinne des IAS 10 dar. Entsprechend wurden keine Anpassungen der im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2025 angesetzten Beträge vorgenommen.

Die NORMA Group verfügt über keine eigenen operativen Gesellschaften in den unmittelbar betroffenen Regionen. Daher werden derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erwartet. Indirekte Auswirkungen, insbesondere über mögliche Veränderungen der Energie- und Rohstoffpreise oder gesamtwirtschaftliche Entwicklungen, können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses konnten mögliche finanzielle Auswirkungen noch nicht verlässlich quantifiziert werden.

Veräußerung des Wasser-Management-Geschäfts

Nach dem Bilanzstichtag wurde am 02. Februar 2026 der Verkauf des zuvor als aufgegebener Geschäftsbereich klassifizierten Water-Management-Geschäftsbereich erfolgreich abgeschlossen. Der Geschäftsbereich war bereits zum Bilanzstichtag gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung gehalten eingestuft und wurde separat als aufgegebener Geschäftsbereich dargestellt. Der nach dem Bilanzstichtag erfolgte Closing‑Vorgang stellt ein nicht

anzupassendes Ereignis nach IAS 10 dar, da er keine weiteren Informationen über die Verhältnisse zum Bilanzstichtag liefert. Die Transaktion wird im folgenden Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst. Der erzielte Verkaufspreis beläuft sich auf USD 984,9 Mio ( EUR 831,8 Mio) und wurde in bar beglichen.

Im Geschäftsjahr 2026 erfolgt aufgrund des Verkaufs der Wassermanagementsparte eine vollständige Rückführung der ausstehenden Tranchen des syndizierten Bankkredits in Höhe von EUR 91 Mio. sowie USD 122 Mio. Auch diese Rückzahlungen werden vollständig aus eigenen, freien liquiden Mitteln aus dem Eingang des Verkaufserlöses der Wassermanagementsparte geleistet.

Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr 2026 aufgrund seitens NORMA vorgenommener Kündigungen sowie des erfolgten Closings des Verkaufs der Wassermanagementsparte weitere Rückzahlungen von Schuldscheindarlehenstranchen in Höhe von EUR 96 Mio. (fix und variabel) erfolgt. Auch diese Rückzahlungen wurden vollständig aus eigenen, freien liquiden Mitteln aus dem Eingang des Verkaufserlös der Wassermanagementsparte geleistet.

Mit der Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand der NORMA Group SE beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm im ersten Halbjahr 2026 aufzulegen. Mit diesem unterbreitet der Vorstand den Aktionären ein öffentliches Angebot zum Rückkauf von bis zu 3.186.240 Aktien zum Preis von je 16,59 Euro pro Aktie. Dies entspricht bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals der NORMA Group und einem Gesamtvolumen von bis zu 52.859.721,60 Euro. Die Angebotsfrist läuft bis Ende März,

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).