Das Management bereinigt das Geschäftsjahresergebnis zur operativen Steuerung des Konzerns um bestimmte Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit realisierten M&A-Transaktionen und wesentlichen Restrukturierungsprogrammen. Die Bereinigungen erfolgen dabei nach dem Management-Approach in der Segmentberichterstattung. Die im Folgenden dargestellten bereinigten Ergebnisse entsprechen daher der Managementsicht.

Bereinigt werden akquisitionsbezogene Aufwendungen und Erträge im Rahmen von realisierten M&A-Transaktionen. Diese können zum Beispiel Kosten für Rechtsberatung, Due-Diligence-Prüfung, Wirtschaftsprüfung, Gutachten, Reisekosten und Ähnliches beinhalten. Zudem werden nach erfolgten Akquisitionen innerhalb der ersten zwölf Monate Aufwendungen aus der Integration bereinigt. Darunter fallen alle Formen externer Beratung, Abfindungskosten, die IT-Anbindung sowie sonstige externe Implementierungs- und Integrationskosten.


Des Weiteren erfolgen Bereinigungen für Kosten im Rahmen der im Geschäftsjahr 2025 begonnenen globalen Transformation. Aus diesem Transformationsprogramm resultieren vor allem Aufwendungen für Abfindungen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen, damit verbundene Beratungskosten sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktionsverlagerungen. Diese Aufwendungen werden separat in der Tabelle zu den Sondereinflüssen aufgezeigt.

Darüber hinaus werden im Zeitablauf Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA), wie Aufwendungen aus Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aus Neubewertungseffekten, sogenannte Step-up-Effekte, bereinigt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung für das bereinigte Ergebnis des fortgeführten Geschäftsbereichs:

Um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis

2025 unbereinigt

Transformations-kosten

Step-Up-Effekte aus Kaufpreis-allokationen sowie Wertminderungen

Summe

Bereinigungen

2025 bereinigt

821.663

821.663

-187

-187

3.636

3.636

-375.211

4.630

4.630

-370.581

449.901

4.630

4.630

454.531

-135.906

4.139

4.139

-131.767

-293.229

23.421

23.421

-269.808

20.766

32.190

32.190

52.956

-43.374

602

602

-42.772

-22.608

32.190

602

32.792

10.184

-58.821

54.936

54.936

-3.885

-81.429

32.190

55.538

87.728

6.299

-18.098

-18.098

-99.527

32.190

55.538

87.728

-11.799

-9.071

-3.675

-6.341

-10.016

-19.087

-108.598

28.515

49.197

77.712

-30.886

67

67

-108.665

28.515

49.197

77.712

-30.953

-3,41

2,44

-0,97

(Fortsetzung) Um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis

2024 unbereinigt

Step-up-Effekte aus Kaufpreisallokationen sowie Wertminderungen

Summe

Bereinigungen

2024 bereinigt1

881.809

881.809

1.602

1.602

5.589

5.589

-404.525

-404.525

484.475

484.475

-132.234

-132.234

-272.319

-272.319

79.922

79.922

-43.993

629

629

-43.364

35.929

629

629

36.558

-13.896

10.313

10.313

-3.583

22.033

10.942

10.942

32.975

-22.555

-22.555

-522

10.942

10.942

10.420

-14.065

-8.906

-8.906

-22.971

-14.587

2.036

2.036

-12.551

95

95

-14.682

2.036

2.036

-12.646

-0,46

0,06

-0,40

Im Geschäftsjahr 2025 wurden innerhalb des EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) Aufwendungen in Höhe von TEUR 32.190 bereinigt. Diese Bereinigungen sind im Wesentlichen auf das im Geschäftsjahr 2025 begonnene globale Transformationsprogramm der NORMA Group zurückzuführen.

Wie auch im Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2025 Abschreibungen auf Sachanlagen aus Kaufpreisallokationen in Höhe von TEUR 602 (2024: TEUR 629) innerhalb des EBITA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) sowie Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von TEUR 54.936 (2024: TEUR 10.313) innerhalb des EBIT bereinigt. Darin enthalten ist im aktuellen Berichtszeitraum im Wesentlichen ein nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungsbedarf des Goodwill in der Region EMEA zum 30. September 2025 in Höhe von TEUR 50.000.

Sich aus den Bereinigungen ergebende fiktive Ertragsteuern werden mit den Steuersätzen der jeweils betroffenen lokalen Gesellschaft berechnet und im bereinigten Ergebnis nach Steuern berücksichtigt.

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).