Heterogene Entwicklung an den Aktienmärkten; einige Leitindizes erreichen erneut Höchststände
Das Jahr 2024 entwickelte sich uneinheitlich an den internationalen Aktienmärkten. Die Wirtschaftsdaten in den USA fielen insgesamt positiv aus. Sie waren vor allem getragen vom privaten Konsum und zum Jahresende beflügelt durch Donald Trumps angekündigte Maßnahmen zum Schutz der US-Wirtschaft. In der Eurozone und insbesondere in Deutschland trübte sich die Konjunktur im Verlauf des Berichtsjahres zunehmend ein. Sinkende Industrieproduktion und schlechte Stimmung im Dienstleistungs- und Bausektor belasteten die Wettbewerbsfähigkeit der Eurozone. Ein negativer Faktor war dabei vor allem auch die herausfordernde Situation im Bereich der Automobilindustrie. Belastend waren zudem die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, aber auch politische Unsicherheiten in mehreren Ländern Europas. Stützend wirkten demgegenüber die im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Energiepreise und die Zinswende, die die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni – drei Monate vor der amerikanischen Notenbank – einleitete. Weitere Zinssenkungsschritte der EZB folgten kurz hintereinander im September, Oktober und Dezember 2024.
Die internationalen Aktienmärkte spiegelten die uneinheitliche konjunkturelle Lage in den USA und Europa wider. Die US-amerikanischen Aktienindizes erreichten im Jahresverlauf nach der Wiederwahl Donald Trumps als US-Präsident und Leitzinssenkungen teilweise neue Höchststände. Der Dow Jones Index, der die Entwicklung der 30 größten US-Unternehmen spiegelt, beendete das Jahr 2024 bei einem Stand von 42.544 Punkten. Dies entspricht einem Plus von 12,9 %. Der deutlich breiter gefasste S&P-500-Index stieg wie schon 2023 noch dynamischer um 23,3 % auf einen Jahresendstand 2024 von 5.882 Punkten. Am 6. Dezember 2024 notierte er mit einem neuen Allzeithoch knapp unter der 6.100-Punkte-Marke.
Der deutsche Aktienmarkt zeigte 2024 ein heterogenes Bild. Während der Leitindex DAX im Börsenjahr 2024 wieder kräftig zulegte, fiel die Entwicklung der Indizes für die mittelgroßen und kleineren Unternehmen in Deutschland negativ aus. So stieg der DAX auf Jahressicht um 18,8 % und überschritt im Dezember 2024 mehrmals die bisherige Höchstmarke von 20.000 Punkten. Bei Handelsschluss am 31. Dezember 2024 notierte der Leitindex bei 19.909 Punkten. Der SDAX, dem auch die NORMA Group angehört, büßte im Börsenjahr leicht an Wert ein. Der Index beendete das Börsenjahr 2024 bei 13.711 Punkten und damit um 1,8 % unter dem Jahresendstand 2023. Mit einem Minus von 5,7 % entwickelte sich der MDAX noch schwächer. Er schloss am letzten Handelstag 2024 mit einem Stand von 25.589 Punkten.

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