Kennzahlen

Der Geschäftsverlauf der NORMA Group SE entspricht im Wesentlichen dem des Konzerns und wird im Kapitel WIRTSCHAFTSBERICHT ausführlich beschrieben.

Das nach HGB ermittelte Ergebnis der NORMA Group SE wird im Wesentlichen vom Geschäftsverlauf und von den Ergebnissen der verbundenen Unternehmen geprägt. Sie spiegeln sich vor allem in den Erträgen aus Dividenden und Ergebnisabführung sowie den Währungseffekten, den Allokationen aus der Verwaltung der Lizenzen und dem Zinsergebnis wider.

Wesentliche finanzielle Steuerungsgrößen der Einzelgesellschaft NORMA Group SE sind das Ergebnis vor Steuern sowie der Bilanzgewinn zur fortlaufenden Sicherstellung der Dividendenfähigkeit. Aus diesem Grund überwacht und optimiert die NORMA Group die Ausschüttungsfähigkeit ihrer Tochterunternehmen. Dies ist von besonderer Relevanz, da das bereinigte Konzernergebnis die maßgebliche Größe für die Höhe der Dividendenausschüttung an die Aktionäre ist. Die NORMA Group strebt eine Ausschüttungsquote von ca. 30 % bis 35 % des bereinigten Konzernjahresergebnisses an.

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr TEUR 31.376 (2023: TEUR 9.488). Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich trotz der Verlustübernahme der NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR -19.252 (2023: -8.510) deutlich stärker als prognostiziert. Grund dafür sind weit höhere Dividendenerträge aus dem Tochterunternehmen NORMA Pennsylvania Inc. in Höhe von TEUR 69.726 (2023: TEUR 34.681).

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von TEUR 12.962 (2023: TEUR 19.244) und des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 31.443 (2023: TEUR 8.056) ergibt sich zum 31. Dezember 2024 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 44.405 (2023: TEUR 27.300).

 

Ertragslage

     

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

T053

2024

2023

5.413

5.805

14.090

16.136

-6.842

-6.151

-52

-56

-23.380

-25.836

69.726

34.681

0

191

1.275

1.287

-19.252

-8.510

-9.602

-8.059

31.376

9.488

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

67

-1.432

31.443

8.056

12.962

19.244

44.405

27.300

Die Gesellschaft erzielte mit TEUR 5.413 um TEUR 392 niedrigere Umsatzerlöse aus Lizenzentgelten für die Marke der NORMA Group (2023: TEUR 5.805).

     

Umsätze nach Regionen

T054

2024

2023

1.568

1.649

818

988

3.027

3.168

5.413

5.805

Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen im Berichtsjahr auf TEUR 14.090 (2023: TEUR 16.136), insbesondere wegen der zurückgegangenen Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 17; 2023: TEUR 1.193) und der niedrigeren periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 138 (2023: TEUR 225). Letztere resultierten im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Des Weiteren enthielt der Posten Erträge in Höhe von TEUR 13.340 (2023: TEUR 14.560) für Lizenzen, die von Tochterunternehmen genutzt werden, aber von anderen Konzernunternehmen gehalten werden. Die Gesellschaft übernahm in diesem Fall die Verteilung der Lizenzeinnahmen.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR -6.151 um TEUR -691 auf TEUR -6.842 gestiegen. Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus zusätzlichem Personal. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden betrug im Berichtsjahr 31 Mitarbeitende (2023: 25 Mitarbeitende). Darüber hinaus wird auf die gesonderte Angabe der Vorstandsvergütung im VERGÜTUNGSBERICHT des Konzerns verwiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR -23.380 (2023: TEUR -25.836) beinhalteten insbesondere Aufwendungen für Lizenzentgelte in Höhe von TEUR -13.340 (2023: TEUR -14.560), die von der Gesellschaft an die Tochterunternehmen als Lizenzinhaber verteilt werden. Der Rückgang der Aufwendungen resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Beratungsaufwendungen (M&A-Beratung, Services der NORMA Group Holding GmbH, Rechtsberatung) in Höhe von TEUR -1.837 (2023: TEUR -2.068). Daneben sind die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR -56 (2023: TEUR -1.292) gesunken.

Im Berichtsjahr sind Erträge aus Beteiligungen aus einer Dividendenausschüttung der NORMA Pennsylvania, Inc. in Höhe von TUSD 75.000 angefallen (TEUR 69.726; 2023: TUSD 38.000 oder TEUR 34.681).

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft NORMA Group Holding GmbH ist ein Verlust aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR -19.252 (2023: TEUR -8.510) ausgeglichen worden. Ursächlich dafür waren insbesondere deutlich höhere Abschreibungen auf Finanzanlagen der NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR -25.847 (2023: -7.995). Weitere Informationen sind in der Darstellung der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment EMEA des zusammengefassten Konzernlageberichts zu finden. SEGMENTENTWICKLUNG EMEA

Im Berichtsjahr 2024 ergaben sich keine Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (2023: TEUR 191), da die Ausleihungen zurückgezahlt worden sind. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge fielen um TEUR 12 auf TEUR 1.275 (2023: TEUR 1.287) im Wesentlichen aufgrund von niedrigeren Zinsforderungen gegenüber der NORMA Group Holding GmbH. Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen von TEUR -8.059 um TEUR -1.543 auf TEUR -9.602, insbesondere aufgrund des im Jahr 2023 neu ausgegebenen Schuldschein-darlehens.

Das Ergebnis vor Steuern stieg um TEUR 21.888 auf TEUR 31.376 (2023: TEUR 9.488) an. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrugen für die NORMA Group SE TEUR 67 (2023: TEUR -1.432) und betreffen im Wesentlichen Steuererträge aus den Vorjahren, insbesondere aufgrund von Verrechnungspreisanpassungen im Konzern. Das Ergebnis nach Steuern betrug im Berichtsjahr TEUR 31.443 (2023: TEUR 8.056).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 weist einen Bilanzgewinn von TEUR 44.405 aus (2023: TEUR 27.300). Der Hauptversammlung am 13. Mai 2025 wird vorgeschlagen, daraus insgesamt TEUR -12.745 als Dividende für das Geschäftsjahr 2024 auszuschütten und TEUR 31.660 auf neue Rechnung vorzutragen. Daraus ergibt sich, die Zustimmung der Hauptversammlung 2025 vorausgesetzt, je Stückaktie eine Bardividende von EUR 0,40.

 

Vermögenslage

     

Aktiva

T055

2024

2023

   

0

1

96

120

   

425.449

425.449

0

2.000

425.545

427.570

   

136.305

126.036

372

524

136.677

126.560

55

122

562.276

554.252

     

Passiva

T056

2024

2023

   

31.862

31.862

216.601

216.601

45.000

45.000

44.405

27.300

337.868

320.763

   

3.561

3.643

2.300

3.237

3.482

3.452

9.343

10.332

   

191.712

209.804

484

313

22.743

12.909

126

131

215.066

223.157

562.276

554.252

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der NORMA Group SE ist stark geprägt von der Holdingfunktion der Gesellschaft innerhalb des Konzerns.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.024 auf TEUR 562.276 erhöht (2023: TEUR 554.252).

Die Aktivseite der Bilanz bestand zum Bilanzstichtag mit TEUR 425.449 (2023: TEUR 427.449) aus Finanzanlagen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen liegen unverändert zum Vorjahr bei TEUR 425.449. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.000 auf TEUR 0. Grund dafür sind Rückzahlungen von der NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR 2.000.

Daneben bestanden zum 31. Dezember 2024 mit TEUR 134.265 um TEUR 9.329 höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen als im Vorjahr (2023: TEUR 124.936). Der Anteil an der Bilanzsumme stieg entsprechend von 22,5 % im Vorjahr auf 23,9 % im Berichtsjahr. Darunter waren insbesondere höhere Forderungen gegen die NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR 127.135 (2023: TEUR 115.247) aus dem Cash-Pool-Vertrag. Gegenläufig dazu haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewirkt: Diese verringerten sich von TEUR 9.524 im Vorjahr auf TEUR 6.971.

Neben den liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 372 (2023: TEUR 524) besaß die NORMA Group SE die bereits oben genannten Guthaben aus dem Cash-Pool mit der Tochtergesellschaft NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR 127.135 (2023: TEUR 115.247).

Das Eigenkapital ist im Berichtsjahr von TEUR 320.763 auf TEUR 337.868 gestiegen. Der Anstieg um TEUR 17.105 resultierte aus dem im Geschäftsjahr 2024 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 31.443 sowie gegenläufig aus der Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR -14.338. Die Eigenkapitalquote lag mit 60,1 % leicht über dem Niveau des Vorjahres (2023: 57,9 %). Die Gewinnrücklage betrug unverändert gegenüber dem Vorjahr TEUR 45.000.

Die Pensionsrückstellungen haben sich auf TEUR 3.561 reduziert (2023: TEUR 3.643), im Wesentlichen aufgrund der aktualisierten versicherungsmathematischen Annahmen.

Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,90 % p. a. (2023: 1,82 % p. a.) zugrunde gelegt. Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Gehalts- bzw. der Rententrend betrugen 0,0 % bzw. 2,0 % (2023: 0,0 % bzw. 2,2 %) und es wurde keine Fluktuation angenommen.

Die sonstigen Rückstellungen lagen mit TEUR 3.482 um TEUR 30 höher als im Vorjahr (2023: TEUR 3.452).

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR -18.092 auf TEUR 191.712 (2023: TEUR 209.804) gesunken, insbesondere durch die Rückzahlungen der Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 18.000.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 9.834 auf TEUR 22.743 (2023: TEUR 12.909), im Wesentlichen infolge der im Vergleich zum Vorjahr höheren Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung gegenüber der NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR 19.252 (2023: TEUR 8.510).

 

Finanzlage

Die Finanzlage der NORMA Group SE ist aufgrund ihrer Funktion als oberste Holdinggesellschaft der NORMA Group wesentlich von der Finanzlage ihrer unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften abhängig. Dabei wird der Finanzbedarf der NORMA Group SE für die Wahrnehmung ihrer gruppenweiten Funktionen sowie die Aufrechterhaltung der Dividendenfähigkeit im Wesentlichen durch die im Rahmen des Börsengangs zugeflossenen Mittel, die aufgenommenen Schuldscheindarlehen, revolvierende Kreditlinien und Commercial Papers, fortlaufende Gewinnabführungen und Ausschüttungen sowie Lizenzgebühren ihrer Tochtergesellschaften gedeckt. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der NORMA Group Holding GmbH; diese weist ebenfalls Mittelzuflüsse aus ihren Tochterunternehmen auf.

Die externe Finanzierung der NORMA Group sowie die konzerninterne Finanzierung der Gruppengesellschaften erfolgten sowohl über externe Banken als auch über die NORMA Group Holding GmbH und weitere ausländische Gruppengesellschaften.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 18.000 planmäßig getilgt (2023: TEUR 56.032). Zur Refinanzierung dessen sowie zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung hat die Gesellschaft im Vorjahr ein neues Schuldscheindarlehen in Höhe von TEUR 120.000 platziert.

Darüber hinaus hat die NORMA Group SE zusammen mit der NORMA Group Holding GmbH ein Senior Facilities Agreement mit einem Bankenkonsortium inklusive umfassender Kreditlinien. Die Kreditvereinbarung hat ein Gesamtvolumen von anfänglich TEUR 300.000. Darin enthalten sind eine revolvierende Fazilität über TEUR 50.000 und eine flexible Akkordeon-Fazilität.

Das vorrangige Ziel des Finanzmanagements der NORMA Group SE besteht darin, die Liquidität für den laufenden Geschäftsbetrieb jederzeit zu gewährleisten. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Jahresende 2024 TEUR 372 (2023: TEUR 524). Zusätzlich besaß die NORMA Group SE ein Vermögen aus dem Cash-Pool mit der Tochtergesellschaft NORMA Group Holding GmbH in Höhe von TEUR 127.135 (2023: TEUR 115.247).

Zum Bilanzstichtag 2024 hat die NORMA Group alle in den Kreditverträgen enthaltenen Kennzahlen (Financial Covenants: Nettoverschuldung im Verhältnis zum bereinigten Konzern-EBITDA) erfüllt. Aufgrund der soliden Finanzlage der NORMA Group SE sowie ihrer unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften war die Gesellschaft während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage, die fälligen Verpflichtungen zu erfüllen.

 

Gesamtaussage des Vorstands

Im Berichtsjahr erzielte die NORMA Group SE unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von TEUR 31.443 (2023: TEUR 8.056) einen Bilanzgewinn von TEUR 44.405 (2023: TEUR 27.300). Damit konnte wie erwartet die Ausschüttungsfähigkeit sichergestellt werden.

Die NORMA Group SE strebt weiterhin eine nachhaltige Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von ca. 30 % bis 35 % des bereinigten Konzernjahresergebnisses (bereinigt um Aufwendungen und Erträge in Zusammenhang mit Akquisitionen) an, sofern es die wirtschaftliche Situation erlaubt.

 

Chancen und Risiken

Die NORMA Group SE fungiert als konzernleitende Holding für die NORMA Group. Ihre Entwicklung sowie ihre Risiken und die Chancen hängen daher im Wesentlichen vom Geschäftsverlauf der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen ab. Die NORMA Group SE ist in das konzernweite Chancen- und Risikomanagement-System eingebunden. Für detaillierte Informationen verweisen wir auf das Kapitel Chancen- und Risikomanagement des Konzerns. Dort erfolgt auch die nach § 289 Abs. 4 HGB erforderliche Beschreibung des internen Kontrollsystems für die NORMA Group.

Die NORMA Group SE erzielt ihre Erträge im Wesentlichen aus Lizenz-, Ergebnisabführungs- und Beteiligungserträgen ihrer direkten und indirekten Tochtergesellschaften. Durch die Holding-Funktion ist die NORMA Group SE daher dem Risiko ausgesetzt, durch sinkende Gewinne der Tochtergesellschaften geringere Beteiligungserträge bzw. durch geringere Umsatzerlöse der NORMA-Group-Gesellschaften geringere Lizenzerträge zu vereinnahmen. Bei steigenden Gewinnen bzw. höheren Umsatzerlösen der Tochterunternehmen ergeben sich für die NORMA Group SE höhere Beteiligungserträge bzw. höhere Lizenzerträge.

Auch im kommenden Geschäftsjahr könnten geopolitische Auseinandersetzungen und Kriege sowie wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sowie – direkt oder indirekt – die Geschäftstätigkeit der NORMA Group haben. Dadurch könnten sich grundlegende Auswirkungen auf globale Lieferketten ergeben, die zu einer Umsatzreduzierung in betroffenen Märkten und zu erhöhten Energie- und Rohstoffpreisen führen könnten.

Aufgrund der soliden Finanzlage der Gesellschaften der NORMA Group und der Möglichkeit zur Steuerung von Ausschüttungen der Tochtergesellschaften werden die Chancen und Risiken in Zusammenhang mit Beteiligungs- und Lizenzerträgen als „möglich“ mit einer moderaten positiven Ergebniswirkung bewertet.

 

Prognose und Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2025 geht die NORMA Group SE im Vergleich zu 2024 von leicht steigenden Lizenzerträgen für die Marken der Tochtergesellschaften und die NORMA-Group-Marke aus. Die Aufwendungen aus Lizenzen für die Konzerntochtergesellschaften als Lizenzinhaber werden korrespondierend ebenfalls leicht höher erwartet. Der Vorstand der NORMA Group geht davon aus, dass der Personalaufwand und andere Kostenfaktoren im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls leicht wachsen werden.

Die vorliegende Prognose wird jedoch unter der Voraussetzung getroffen, dass im Jahresverlauf 2025 keine erheblichen negativen Auswirkungen in Zusammenhang mit geopolitischen Auseinandersetzungen und Kriegen sowie wirtschaftliche Sanktionsmaßnahmen auftreten, die zu einer starken Abschwächung der Weltwirtschaft und zu erheblichem Druck auf die Geschäftsentwicklung der NORMA Group führen könnten. Auf die potenziellen Einflussfaktoren im Zusammenhang mit externen Risikofaktoren aus kriegerischen Auseinandersetzungen oder dem Klimawandel wird im PROGNOSEBERICHT des Konzerns eingegangen.

Unter Berücksichtigung einer erwarteten Ergebnisabführung der NORMA Group Holding GmbH auf Vorjahresniveau, ähnlichen erwarteten Dividendenerträgen aus den Tochterunternehmen wie in 2024 sowie eines leicht positiven Zinsergebnisses für das Jahr 2025 wird im Vergleich zum Jahr 2024 ein leicht höheres Ergebnis vor Steuern erwartet.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 weist einen Bilanzgewinn von TEUR 44.405 aus. Der Hauptversammlung am 13. Mai 2025 wird vorgeschlagen, davon TEUR 12.745 für das Geschäftsjahr 2024 als Dividende auszuschütten und TEUR 31.660 auf neue Rechnung vorzutragen. Daher wird in diesem Zusammenhang davon ausgegangen, dass der Bilanzgewinn und die Dividendenfähigkeit der Gesellschaft weiterhin sichergestellt sind.

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).