Vor dem Hintergrund des beschriebenen Marktumfelds bestätigt der Vorstand die im GESCHÄFTSBERICHT 2025 und im Rahmen der Ergebnisse zum 1. Quartal 2026 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2026. Die Einschätzung basiert auf der Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen im weiteren Jahresverlauf nicht wesentlich verschlechtern und die eingeleiteten Transformationsmaßnahmen planmäßig umgesetzt werden.
Umsatz
Unter Berücksichtigung der genannten erwarteten Entwicklung in den für die NORMA Group relevanten Regionen und Endmärkten sowie unter der Prämisse, dass sich Handelskonflikte nicht nochmals weiter verschärfen, wichtige Rohstoffe und Vorprodukte verfügbar bleiben und dass im Jahresverlauf 2026 weltweit keine weiteren negativen Faktoren auftreten, die zu erheblichem Druck auf die Geschäftsentwicklung der NORMA Group führen könnten, antizipiert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 unverändert ein Konzernumsatzwachstum in der Bandbreite von rund 0 % bis 2 %.
Bereinigte EBIT-Marge
Im Hinblick auf die Ergebnisentwicklung geht das Management davon aus, dass sich die Profitabilität im Geschäftsjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Diese Entwicklung wird insbesondere durch operative Effizienzmaßnahmen, Einsparungen auf der Sachkostenseite sowie Maßnahmen zur Optimierung der globalen Standortstruktur unterstützt. Gleichzeitig bleibt die Ergebnisentwicklung weiterhin abhängig von der tatsächlichen Entwicklung der Nachfrage sowie von möglichen zusätzlichen Belastungen aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Vor diesem Hintergrund rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 mit einer bereinigten EBIT-Marge in Höhe von rund 2 % bis 4 %. Die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge ist unverändert an die Voraussetzung gebunden, dass keine massiv ungünstigen Marktbedingungen entstehen, die gegebenenfalls zu wesentlichen Zusatzkosten bzw. zu Einschränkungen in der Umsetzung der operativen Effizienzmaßnahmen führen könnten.
Im Hinblick auf die Bereinigung des Ergebnisses erwartet der Vorstand – wie in den Vorjahren –, dass Abschreibungen im Zusammenhang mit Kaufpreisallokationen im Rahmen realisierter M&A-Transaktionen auf materielle und immaterielle Vermögensgegenstände sowie bestimmte damit zusammenhängende Aufwendungen und Erträge berücksichtigt werden. Diese werden in Summe und abhängig von Wechselkursentwicklungen im Geschäftsjahr 2026 auf einer Höhe von etwa bis zu EUR 5 Mio. antizipiert.
Für die Implementierung und Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus dem Transformationsplan wird mit einem kumulierten Gesamtkostenvolumen in einer Bandbreite von rund EUR 54 Mio. bis rund EUR 61 Mio. bis zum Jahr 2028 gerechnet. Darauf bezogen werden im Geschäftsjahr 2026 Sonderaufwendungen in Höhe von etwa EUR 24 Mio. erwartet. Diese sollen im Wesentlichen aus Aufwendungen für Abfindungen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen, den damit verbundenen Beratungskosten sowie Aufwendungen aus Produktionsverlagerungen resultieren. Die Gesellschaft beabsichtigt, sämtliche Sonderaufwendungen aus der globalen Transformation im operativen Ergebnis (EBIT) zu bereinigen.
Operativer Netto-Cashflow
Für den operativen Netto-Cashflow im Geschäftsjahr 2026 prognostiziert der Vorstand unverändert einen Wert in der Bandbreite von rund EUR 10 Mio. bis rund EUR 20 Mio. Diese Entwicklung ist insbesondere von erwarteten Effekten aus der Veränderung des Konsolidierungskreises infolge des Verkaufs des Water-Management-Geschäfts geprägt.
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Künftige Entwicklung der NORMA Group
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T018
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Steuerungskennziffer
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Istwert 2025
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Prognose für das Geschäftsjahr 2026
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Konzernumsatz
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EUR Mio.
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821,7
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Konzernumsatzwachstum in der Bandbreite von rund 0 % bis 2 %
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Bereinigte EBIT-Marge
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%
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0,8
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In der Bandbreite von rund 2 % bis 4 %
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Operativer Netto-Cashflow
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EUR Mio.
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95,81
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In der Bandbreite von rund EUR 10 Mio. bis rund EUR 20 Mio.
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1_Angabe für 2025 bezieht sich auf den Gesamtkonzern, also inklusive des aufgegebenen Geschäftsbereiches.
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Legende
Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).