Die nachfolgenden Erläuterungen zur Umsatz- und Ertragsentwicklung berücksichtigen die Klassifizierung des Geschäftsbereichs Water Management als aufgegebenen Geschäftsbereich3. Weitere Informationen hierzu finden sich im Abschnitt AUFGEGEBENER GESCHÄFTSBEREICH.
3 Ausnahmen davon sind kenntlich gemacht.
Entwicklung des Konzernumsatzes
Im Neunmonatszeitraum 2026 belief sich der Konzernumsatz auf EUR 628,3 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 631,8 Mio.) und lag damit um 0,6 % unter dem Vorjahresniveau. Darin enthalten waren negative Währungseffekte in Höhe von 1,4 %. Bereinigt um diese Effekte verzeichnete die NORMA Group in den ersten neun Monaten 2026 ein Umsatzwachstum von 0,9 %.
Im 3. Quartal 2026 stiegen die Konzernumsatzerlöse um 5,2 % auf EUR 207,8 Mio. (Q3 2025: EUR 197,5 Mio.). Die Umsatzentwicklung wurde durch positive Währungseffekte in Höhe von 1,0 % beeinflusst. Bereinigt um diese Effekte ergab sich ein Umsatzwachstum von 4,2 %.
Umsatzentwicklung der strategischen Geschäftseinheiten
Industry Applications: Umsatzwachstum im Neunmonatszeitraum 2026
Die Umsätze im Bereich Industry Applications beliefen sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR 207,1 Mio. und lagen damit um 6,1 % über dem Vorjahresniveau (Q1–Q3 2025: EUR 195,1 Mio.). Bereinigt um Währungseffekte in Höhe von -2,0 % ergab sich ein Umsatzwachstum von 8,1 %. Die positive Entwicklung wurde insbesondere durch eine robuste Nachfrage in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik sowie durch Neugeschäft in attraktiven industriellen Anwendungsbereichen unterstützt.
Mobility & New Energy: Umsatz aufgrund anhaltend schwacher Nachfrage unter Vorjahr
Im Zeitraum Januar bis September 2026 erzielte der Bereich Mobility & New Energy Umsatzerlöse in Höhe von EUR 421,2 Mio. und lag damit um 3,5 % unter dem Vorjahresniveau (Q1–Q3 2025: EUR 436,7 Mio.). Ursächlich hierfür war insbesondere die weiterhin verhaltene Nachfrage der globalen Automobilindustrie, die sich in geringeren Absatzvolumina niederschlug. Zusätzlich belasteten negative Währungseffekte in Höhe von 1,2 % die Umsatzentwicklung. Bereinigt um diese Effekte verringerte sich der Umsatz um 2,4 %.
(Bereinigte) Materialeinsatzquote
Der Materialaufwand belief sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR 279,4 Mio. und lag damit um 3,0 % unter dem Vorjahreswert (Q1–Q3 2025: EUR 288,1 Mio.). Der Materialeinsatz im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich entsprechend auf 44,5 % (Q1–Q3 2025: 45,6 %). Hierzu trugen insbesondere Maßnahmen zur Optimierung der Material- und Energiekosten sowie die im Rahmen der NewNORMA-Transformation umgesetzten Pricing-Initiativen bei. Auch im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen und anderer aktivierter Eigenleistungen) verbesserte sich die Materialeinsatzquote auf 44,3 % (Q1–Q3 2025: 45,2 %). Der Bestandsaufbau an fertigen und unfertigen Erzeugnissen fiel mit EUR 1,3 Mio. geringer aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Q1–Q3 2025: EUR 2,7 Mio.).
Innerhalb des Materialaufwands wurden im Neunmonatszeitraum 2026 Aufwendungen in Höhe von EUR 0,2 Mio. bereinigt. Der bereinigte Materialaufwand belief sich damit auf EUR 279,2 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 288,0 Mio.). Die bereinigte Materialeinsatzquote entsprach gerundet der berichteten Quote.
Im 3. Quartal 2026 lag der Materialaufwand bei EUR 95,8 Mio. (Q3 2025: EUR 88,3 Mio.). Die Materialeinsatzquote erhöhte sich auf 46,1 % (Q3 2025: 44,7 %). Im Verhältnis zur Gesamtleistung lag sie bei 45,5 % (Q3 2025: 44,2 %). Da im 3. Quartal keine wesentlichen Bereinigungen vorgenommen wurden, entsprachen die bereinigten Kennzahlen den berichteten Werten.
(Bereinigter) Bruttogewinn und (bereinigte) Bruttomarge
In den ersten neun Monaten 2026 erzielte die NORMA Group einen Bruttogewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand zuzüglich Bestandsveränderungen und anderer aktivierter Eigenleistungen) in Höhe von EUR 352,0 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 349,5 Mio.). Die Bruttomarge verbesserte sich auf 56,0 % (Q1–Q3 2025: 55,3 %). Maßgeblich hierfür war der im Verhältnis zum Umsatz überproportional gesunkene Materialaufwand.
Innerhalb des Bruttogewinns wurden im Neunmonatszeitraum 2026 Materialaufwendungen in Höhe von EUR 0,2 Mio. bereinigt. Der bereinigte Bruttogewinn belief sich damit auf EUR 352,3 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 349,5 Mio.). Die bereinigte Bruttomarge lag bei 56,1 % (Q1–Q3 2025: 55,3 %).
Im 3. Quartal 2026 stieg der Bruttogewinn um 3,0 % auf EUR 114,9 Mio. (Q3 2025: EUR 111,6 Mio.). Die Bruttomarge verringerte sich auf 55,3 % (Q3 2025: 56,5 %). Da im 3. Quartal 2026 keine wesentlichen Bereinigungen des Materialaufwands vorgenommen wurden, entsprachen der bereinigte Bruttogewinn und die bereinigte Bruttomarge den berichteten Werten.
Beschäftigtenzahlen nach Regionen
Per 30. September 2026 waren bei der NORMA Group weltweit, inklusive Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern, 6.063 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig (30. September 2025: 6.094). Davon sind 4.624 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stammbelegschaft zuzuordnen (30. September 2025: 4.800).
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Entwicklung der Belegschaftszahlen nach Regionen
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30. Sept. 2026
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31. Dez. 2025
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30. Sept. 2025
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EMEA
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3.210
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3.335
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3.346
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Amerika
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771
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724
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758
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Asien-Pazifik
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643
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650
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696
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Stammbelegschaft
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4.624
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4.709
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4.800
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EMEA
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265
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218
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254
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Amerika
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813
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729
|
754
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Asien-Pazifik
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361
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285
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286
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Leiharbeitnehmer/-innen
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1.439
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1.231
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1.294
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Gesamtbelegschaft
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6.063
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5.940
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6.094
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(Bereinigte) Personalkostenquote
Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beliefen sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR 213,6 Mio. und lagen damit um 1,8 % über dem Vorjahreswert (Q1–Q3 2025: EUR 209,9 Mio.). Die Personalkostenquote erhöhte sich auf 34,0 % (Q1–Q3 2025: 33,2 %). Der Anstieg war insbesondere auf höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der NewNORMA-Transformation zurückzuführen.
Innerhalb der Personalaufwendungen wurden im Neunmonatszeitraum 2026 Aufwendungen in Höhe von EUR 10,8 Mio. im Zusammenhang mit der NewNORMA-Transformation bereinigt. Die bereinigten Personalaufwendungen sanken um 2,1 % auf EUR 202,9 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 207,2 Mio.). Die bereinigte Personalkostenquote verbesserte sich auf 32,3 % (Q1–Q3 2025: 32,8 %). Dies spiegelt die positiven Effekte der bereits umgesetzten Maßnahmen zur Reduzierung der Personalkostenbasis wider.
Im 3. Quartal 2026 stiegen die Personalaufwendungen auf EUR 71,6 Mio. (Q3 2025: EUR 65,5 Mio.). Die Personalkostenquote erhöhte sich auf 34,4 % (Q3 2025: 33,2 %). Bereinigt um Transformationsaufwendungen beliefen sich die Personalaufwendungen auf EUR 64,4 Mio. (Q3 2025: EUR 63,2 Mio.). Die bereinigte Personalkostenquote verbesserte sich auf 31,0 % (Q3 2025: 32,0 %).
(Bereinigte) sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen
Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen belief sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR -99,4 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR -105,1 Mio.). Die Quote im Verhältnis zum Umsatz lag bei 15,8 % (Q1–Q3 2025: 16,6 %).
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Berichtszeitraum auf EUR 13,6 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 10,9 Mio.). Wesentliche Bestandteile waren Währungsgewinne aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 3,3 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 2,6 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen (Q1–Q3 2026: EUR 4,6 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 2,3 Mio.), insbesondere im Zusammenhang mit personal- und lieferantenbezogenen Verbindlichkeiten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in den ersten neun Monaten 2026 bei EUR 113,0 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 116,0 Mio.). Maßgeblich für den Rückgang waren niedrigere Aufwendungen für IT und Telekommunikation (Q1–Q3 2026: EUR 16,5 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 18,9 Mio.). Die Aufwendungen für Beratung und Marketing (Q1–Q3 2026: EUR 14,7 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 14,8 Mio.) sowie Frachtkosten (Q1–Q3 2026: EUR 15,6 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 15,8 Mio.) blieben weitgehend auf Vorjahresniveau. Gegenläufig wirkten höhere Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte und sonstige personalbezogene Aufwendungen (Q1–Q3 2026: EUR 28,6 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 27,3 Mio.) sowie gestiegene Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Q1–Q3 2026: EUR 2,3 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 0,9 Mio.).
Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen wurden im Neunmonatszeitraum 2026 Aufwendungen aus der NewNORMA-Transformation in Höhe von EUR 5,7 Mio. bereinigt. Der bereinigte Saldo belief sich damit auf EUR -93,6 Mio. und lag um 8,3 % unter dem Vorjahreswert (Q1–Q3 2025: EUR -102,1 Mio.). Die Quote im Verhältnis zum Umsatz lag bei 14,9 % (Q1–Q3 2025: 16,2 %).
Im 3. Quartal 2026 summierte sich der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen auf EUR -36,8 Mio. (Q3 2025: EUR -34,3 Mio.). Die Quote im Verhältnis zum Umsatz belief sich auf 17,7 % (Q3 2025: 17,3 %). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen wurden im 3. Quartal 2026 Aufwendungen aus der NewNORMA-Transformation in Höhe von EUR 5,3 Mio. bereinigt. Der Saldo aus den bereinigten sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen belief sich damit auf EUR -31,5 Mio. (Q3 2025: EUR -33,1 Mio.). Die Quote im Verhältnis zum Umsatz belief sich auf 15,1 % (Q3 2025: 16,7 %).
(Bereinigtes) operatives Ergebnis
Das EBIT belief sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR 1,2 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR -54,1 Mio.). Der Vorjahreswert war durch eine nicht zahlungswirksame Wertminderung auf die Geschäfts- oder Firmenwerte (Goodwill) der Region EMEA in Höhe von EUR 50 Mio. belastet. Die Ergebnisentwicklung im Zeitraum Januar bis September 2026 wurde durch einen geringeren Materialaufwand und einen verbesserten Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen unterstützt. Gegenläufig wirkten insbesondere höhere Personalaufwendungen, maßgeblich bedingt durch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der NewNORMA-Transformation. Die EBIT-Marge lag bei 0,2 % (Q1–Q3 2025: -8,6 %).
Die Bereinigungen innerhalb des EBIT summierten sich im Neunmonatszeitraum 2026 auf EUR 20,5 Mio. und umfassten Aufwendungen im Rahmen der NewNORMA-Transformation (EUR 16,7 Mio.) sowie Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen (EUR 3,8 Mio.). Das bereinigte EBIT verbesserte sich damit deutlich auf EUR 21,7 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 5,9 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge stieg auf 3,5 % (Q1–Q3 2025: 0,9 %).
Im 3. Quartal 2026 belief sich das EBIT auf EUR -6,0 Mio. (Q3 2025: EUR -51,0 Mio.). Die EBIT-Marge lag bei -2,9 % (Q3 2025: -25,8 %). Innerhalb des EBIT wurden Aufwendungen im Zusammenhang mit der NewNORMA-Transformation sowie Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von insgesamt EUR 13,8 Mio. bereinigt. Das bereinigte EBIT belief sich damit auf EUR 7,8 Mio. (Q3 2025: EUR 3,8 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 3,7 % (Q3 2025: 1,9 %).
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis belief sich in den ersten neun Monaten 2026 auf EUR 1,5 Mio. und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr (Q1–Q3 2025: EUR -13,3 Mio.). Wesentliche Treiber waren höhere Finanzerträge in Höhe von EUR 10,4 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 2,4 Mio.), insbesondere aufgrund gestiegener Zinserträge auf kurzfristige Einlagen bei Kreditinstituten infolge der höheren Liquiditätsbestände nach dem Verkauf des Water-Management-Geschäfts. Darüber hinaus reduzierten sich die Finanzierungsaufwendungen auf EUR 8,9 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 15,7 Mio.), insbesondere infolge der geringeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach der im 1. Quartal 2026 erfolgten Schuldenrückführung. Der Nettozinsaufwand war im Berichtszeitraum deutlich geringer (Q1–Q3 2026: EUR 1,3 Mio.; Q1–Q3 2025: EUR 11,7 Mio.).
Im 3. Quartal 2026 verbesserte sich das Finanzergebnis auf EUR 1,4 Mio. (Q3 2025: EUR -4,3 Mio.).
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Finanzergebnis
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in TEUR
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Q1–Q3 2026
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Q1–Q3 2025
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Finanzierungsaufwendungen
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Zinsaufwand
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Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
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-4.991
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-13.035
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Sicherungsderivate
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—
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1.491
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Leasingverhältnisse
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-532
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-739
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Aufwendungen zur Aufzinsung von Rückstellungen
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4
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—
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Aufwendungen zur Aufzinsung von Pensionen
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-24
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-163
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Währungsverluste aus der Finanzierungstätigkeit
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-1.835
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-2.191
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Aufwendungen aus der Derivatebewertung
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-477
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—
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Sonstige Finanzaufwendungen
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-1.070
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-1.038
|
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-8.925
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-15.675
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Finanzerträge
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Zinserträge auf kurzfristige Einlagen bei Kreditinstituten
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6.849
|
747
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Währungsgewinne aus der Finanzierungstätigkeit
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2.209
|
1.505
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Erträge aus der Derivatebewertung
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1.385
|
—
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|
Sonstige Finanzerträge
|
—
|
109
|
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10.443
|
2.361
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Finanzergebnis
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1.518
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-13.314
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(Bereinigte) Ertragsteuern und Steuerquote
Basierend auf einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von EUR 2,7 Mio. in den ersten neun Monaten 2026 (Q1–Q3 2025: EUR -67,4 Mio.) ergaben sich Ertragsteuern von EUR 16,1 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 8,4 Mio.). Die Steuerquote lag bei 591,3 % (Q1–Q3 2025: -12,5 %). Die überdurchschnittlich hohe Steuerquote erklärt sich im Wesentlichen durch den Nichtansatz latenter Steueransprüche auf steuerliche Verluste, insbesondere innerhalb der deutschen steuerlichen Organschaft.
Innerhalb der Ertragsteuern wurden im Neunmonatszeitraum 2026 steuerliche Effekte aus den Bereinigungen im Zusammenhang mit der NewNORMA-Transformation sowie Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von EUR 5,5 Mio. berücksichtigt. Die bereinigten Ertragsteuern beliefen sich damit auf EUR 21,5 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR 11,0 Mio.). Bezogen auf das bereinigte Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 23,3 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR -7,4 Mio.) ergab sich eine bereinigte Steuerquote von 92,6 % (Q1–Q3 2025: -148,5 %).
Im 3. Quartal 2026 belief sich das Ergebnis vor Steuern auf EUR -4,6 Mio. (Q3 2025: EUR -55,4 Mio.). Die Ertragsteuern betrugen EUR 8,4 Mio. (Q3 2025: EUR 2,3 Mio.). Daraus ergab sich eine Steuerquote von -182,6 % (Q3 2025: -4,2 %).
Innerhalb der Ertragsteuern wurden im 3. Quartal 2026 steuerliche Effekte aus den Bereinigungen im Zusammenhang mit der NewNORMA-Transformation sowie Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen in Höhe von EUR 4,0 Mio. berücksichtigt. Die bereinigten Ertragsteuern beliefen sich damit auf EUR 12,4 Mio. (Q3 2025: EUR 3,6 Mio.). Bezogen auf das bereinigte Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 9,2 Mio. (Q3 2025: EUR -0,6 Mio.) ergab sich eine bereinigte Steuerquote von 135,4 % (Q3 2025: -642,6 %).
(Bereinigtes) Periodenergebnis und (bereinigtes) Ergebnis je Aktie
Das deutlich verbesserte Ergebnis vor Steuern führte trotz der weiterhin hohen Steuerbelastung zu einem verbesserten Periodenergebnis in den ersten neun Monaten 2026 in Höhe von EUR -13,3 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR -75,8 Mio.). Die Bereinigungen auf Ebene des Periodenergebnisses beliefen sich auf insgesamt EUR 15,1 Mio. und entsprachen den Nachsteuereffekten der Bereinigungen auf EBIT-Ebene. Das bereinigte Periodenergebnis verbesserte sich damit auf EUR 1,7 Mio. (Q1–Q3 2025: EUR -18,5 Mio.).
Die für die Berechnung des bereinigten Ergebnisses je Aktie maßgebliche durchschnittliche Aktienanzahl verringerte sich infolge der im Berichtszeitraum durchgeführten Aktienrückkäufe. Auf Basis einer durchschnittlichen Aktienanzahl von 29.379.858 Stück ergab sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von EUR 0,05 (Q1–Q3 2025: EUR -0,58).
Im 3. Quartal 2026 belief sich das Periodenergebnis auf EUR -13,0 Mio. (Q3 2025: EUR -57,7 Mio.). Innerhalb des Periodenergebnisses wurden Aufwendungen und Abschreibungen nach Steuern in Höhe von EUR 9,8 Mio. bereinigt. Das bereinigte Periodenergebnis belief sich damit auf EUR -3,3 Mio. (Q3 2025: EUR -4,1 Mio.). Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug auf Basis einer durchschnittlichen Aktienanzahl von 27.347.484 Stück EUR -0,12 (Q3 2025: EUR -0,13).
Legende
Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).