Im Hinblick auf die Ergebnisentwicklung geht das Management davon aus, dass sich die Profitabilität im Geschäftsjahr 2026 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Diese Entwicklung wird insbesondere durch operative Effizienzmaßnahmen, Einsparungen auf der Sachkostenseite sowie Maßnahmen zur Optimierung der globalen Standortstruktur unterstützt. Gleichzeitig bleibt die Ergebnisentwicklung weiterhin abhängig von der tatsächlichen Entwicklung der Nachfrage sowie von möglichen zusätzlichen Belastungen aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Vor diesem Hintergrund rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 mit einer bereinigten EBIT-Marge in Höhe von rund 2 % bis 4 %. Die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge ist an die Voraussetzung gebunden, dass keine massiv ungünstigen Marktbedingungen entstehen, die gegebenenfalls zu wesentlichen Zusatzkosten bzw. zu Einschränkungen in der Umsetzung der operativen Effizienzmaßnahmen führen könnten.

Im Hinblick auf die Bereinigung des Ergebnisses erwartet der Vorstand – wie in den Vorjahren –, dass Abschreibungen in Zusammenhang mit Kaufpreisallokationen im Rahmen realisierter M&A-Transaktionen auf materielle und immaterielle Vermögensgegenstände sowie bestimmte damit zusammenhängende Aufwendungen und Erträge berücksichtigt werden. Diese werden in Summe und abhängig von Wechselkursentwicklungen im Geschäftsjahr 2026 auf einer Höhe von etwa bis zu EUR 5 Mio. antizipiert.

Für die Implementierung und Umsetzung der geplanten Maßnahmen aus dem Transformationsplan wird mit einem kumulierten Gesamtkostenvolumen in einer Bandbreite von rund EUR 54 Mio. bis rund EUR 61 Mio. bis zum Jahr 2028 gerechnet. Darauf bezogen werden im Geschäftsjahr 2026 Sonderaufwendungen in Höhe von etwa EUR 24 Mio. erwartet. Diese sollen im Wesentlichen aus Aufwendungen für Abfindungen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen, damit verbundene Beratungskosten sowie Aufwendungen aus Produktionsverlagerungen in Relation stehen. Die Gesellschaft beabsichtigt, sämtliche Sonderaufwendungen aus der globalen Transformation im operativen Ergebnis (EBIT) zu bereinigen.

Legende

Diese Inhalte sind Teil des nichtfinanziellen Konzernberichts und unterlagen einer gesonderten Prüfung mit begrenzter Sicherheit („limited assurance“).